HOLYCRAB!

Berlin Surf n' Turf

Exclusive 3 Course Menu with Wine Pairing, 89€ pP

Sa, 07.12.2019 | 7-10PM | Arabica Berlin

Küchenchef

Andreas Michelus

Er hat das Kochen in den besten Küchen Berlins gelernt, mit dabei: das Hotel am Steinplatz sowie das Hotel de Rome. Der Berlinerbub mit der Gourmetzunge ist der kulinarische Kopf von HOLYCRAB! und sorgt dafür, dass unsere regionalen Exoten nicht als Problem im Naturschutz, sondern als Delikatesse auf dem Teller landen. 

Location

Tagsüber eines der besten Cafés der Stadt und am Abend eine der besten Pop-Up-Locations der Welt – das Arabica Berlin. Im Herzen Kreuzbergs verbirgt sich dieses Juwel in einem Hinterhof und erwartet euch mit stilvoll-minimalistischem Ambiente und unverstelltem Blick in die große Küche.

Arabica Berlin | Reichenberger Str. 36 | 10999 Berlin

Ihr habt Fragen zum Event? Dann schreibt uns gerne über folgendes Kontaktformular oder direkt an hello@holycrab.berlin

Invasive Delikatessen in diesem menü

Es gibt Tiere und Pflanzen, die gab es bis vor kurzem noch gar nicht. Zumindest nicht bei uns. Doch die Globalisierung ist auch in Flora und Fauna angekommen: skalierter Welthandel, experimentierfreudige Wissenschaftler, kreative Gärtner, freigiebige Pelzzüchter sowie müde Aquarienbesitzer haben dafür gesorgt, dass reichlich Exoten nun auch vor unserer Haustür zu finden sind. Das Kuriose: viele dieser „invasiven“ Arten sind dort, wo sie herkommen, hoch geschätzte Delikatessen und wurden/werden häufig sogar nach Deutschland importiert, um auf den Tellern von Gourmetrestaurants zu landen. Wir haben es daher paradoxerweise mit exotischen Delikatessen aus regionalem Wildfang und regionaler Jagd zu tun, mit “heimischen Exoten”. Und es wird sogar noch besser: wer sie isst, tut etwas Gutes fürs Ökosystem – wird zum „Fressfeind“ von Arten, die allzuoft zum Problem werden, weil es an Fressfeinden mangelt. Bewusster Fleischkonsum war noch nie so nachhaltig, so gesund und so befreit von Gewissensbissen. Je mehr wir essen, desto besser! Für uns selbst und das Ökosystem.

Knotweed or Not Weed, das ist hier die Frage

Der Japanische Staudenknöterich

Wenige Pflanzen sind bei Naturschützern, Gärtnern und Bauherren so unbeliebt, wie der Japanische Knöterich. Ursprünglich als Zier- und Viehfutterpflanze aus Asien in Europa eingeführt, wendete sich schnell das Blatt: Seine einst positiv beurteilten Eigenschaften des schnellen Wachstums und der großen Widerstandsfähigkeit stellten sich als Problem heraus. Von Tieren verschmäht, verdrängt er andere pflanzliche Arten. Durch sein tiefes Wurzelwerk und sein rasantes Wachstum ist er kaum mehr zu entfernen. Wie gut, dass er neben dem tollen Geschmack, der je nach Zubereitung an Rhabarber oder Spargel erinnert, aufgrund seines hohen Reservatrolgehalts auch gesundheitlich interessante Eigenschaften bietet. Für uns ganz klar: Not Weed

Hier kommt die HOOLIGANS!

Die Nilgans

Einst von Adligen als Ziervogel von Afrika nach Europa gebracht, verbreitet sich die Nilgans – vermutlich in Folge des Klimawandels und der damit milder gewordenen Winter – seit etlichen Jahren rasant und verdrängt durch ihr durchsetzungsstarkes Auftreten heimische Gänse- und Entenarten. In Deutschland sind insbesondere die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen betroffen – in letzterem ernährt sich die Nilgans zum Leidwesen der Frankfurter mitunter von deren heiß-geliebten Grüne-Soße-Kräutern. Eine perfekte Inspiration für uns, die HOOLIGANS in hessischer Tradition modern interpretiert auf den Teller zu bringen.

Berlin Lobster

Der Rote Amerikanische Sumpfkrebs

Durch seine wichtige Rolle auf den Speiseplänen vieler Regionen – der “Rote Amerikaner” ist der meistgezüchtete Süßwasserkrebs der Welt – wird Procambarus Clarkii weltweit gehalten und ist so aus Kultur in die Freiheit entkommen. Auch Aquaristen, die den durchsetzungsstarken Krebs aussetzten oder ihn im Gartenteich zu halten versuchten, sind wohl einer der Gründe für seine invasive Ausbreitung, die neben dem einheimischen Edelkrebs auch verschiedene Amphibienarten stark gefährdet. Kurioserweise wird die Art massenhaft in China gezüchtet und legt, um auf unseren Europäischen Tellern zu landen, extrem weite Wege zurück. Ab jetzt ist das nicht mehr notwendig, denn wir bekommen ihn nun frisch aus dem Berliner Tiergarten – urbane Wildtierqualität, verrückt!

BOOOARRR!

Das Wildschwein

Jagd war schon immer Naturschutz, sagen die Jäger. Finden wir auch! Denn nicht „nur“ bei invasiven Arten besteht eine Notwendigkeit, sie aufzuessen. Wildschweine und anderes Wild sind wohl so ziemlich das beste Fleisch, das wir auf unsere Teller bringen können. Indem wir sie jagen und essen ermöglichen wir, dass die in den letzten Jahren vor allem aufgrund milderer Temperaturen drastisch gestiegenen Populationszahlen nicht überhand nehmen und versorgen uns außerdem noch mit richtig gutem Essen. Während Wildschweine bei uns heimisch sind, zählen sie in anderen Europäischen Ländern wie z.B. Spanien zu den invasiven Arten. 

New, try us!

Die Nutria

Vor gar nicht allzu langer Zeit war dieser Sumpfbiber auch in unseren Breitengraden noch durchaus begehrt

Knotweed or Not Weed, das ist hier die Frage

Der Japanische Staudenknöterich

Wenige Pflanzen sind bei Naturschützern, Gärtnern und Bauherren so unbeliebt, wie der Japanische Knöterich. Ursprünglich als Zier- und Viehfutterpflanze aus Asien in Europa eingeführt, wendete sich schnell das Blatt: Seine einst positiv beurteilten Eigenschaften des schnellen Wachstums und der großen Widerstandsfähigkeit stellten sich als Problem heraus. Von Tieren verschmäht, verdrängt er andere pflanzliche Arten. Durch sein tiefes Wurzelwerk und sein rasantes Wachstum ist er kaum mehr zu entfernen. Wie gut, dass er neben dem tollen Geschmack, der je nach Zubereitung an Rhabarber oder Spargel erinnert, aufgrund seines hohen Reservatrolgehalts auch gesundheitlich interessante Eigenschaften bietet. Für uns ganz klar: Not Weed

Hier kommt die HOOLIGANS!

Die Nilgans

Einst von Adligen als Ziervogel von Afrika nach Europa gebracht, verbreitet sich die Nilgans – vermutlich in Folge des Klimawandels und der damit milder gewordenen Winter – seit etlichen Jahren rasant und verdrängt durch ihr durchsetzungsstarkes Auftreten heimische Gänse- und Entenarten. In Deutschland sind insbesondere die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen betroffen – in letzterem ernährt sich die Nilgans zum Leidwesen der Frankfurter mitunter von deren heiß-geliebten Grüne-Soße-Kräutern. Eine perfekte Inspiration für uns, die HOOLIGANS in hessischer Tradition modern interpretiert auf den Teller zu bringen.

Berlin Lobster

Der Rote Amerikanische Sumpfkrebs

Durch seine wichtige Rolle auf den Speiseplänen vieler Regionen – der “Rote Amerikaner” ist der meistgezüchtete Süßwasserkrebs der Welt – wird Procambarus Clarkii weltweit gehalten und ist so aus Kultur in die Freiheit entkommen. Auch Aquaristen, die den durchsetzungsstarken Krebs aussetzten oder ihn im Gartenteich zu halten versuchten, sind wohl einer der Gründe für seine invasive Ausbreitung, die neben dem einheimischen Edelkrebs auch verschiedene Amphibienarten stark gefährdet. Kurioserweise wird die Art massenhaft in China gezüchtet und legt, um auf unseren Europäischen Tellern zu landen, extrem weite Wege zurück. Ab jetzt ist das nicht mehr notwendig, denn wir bekommen ihn nun frisch aus dem Berliner Tiergarten – urbane Wildtierqualität, verrückt!

BOOOARRR!

Das Wildschwein

Jagd war schon immer Naturschutz, sagen die Jäger. Finden wir auch! Denn nicht „nur“ bei invasiven Arten besteht eine Notwendigkeit, sie aufzuessen. Wildschweine und anderes Wild sind wohl so ziemlich das beste Fleisch, das wir auf unsere Teller bringen können. Indem wir sie jagen und essen ermöglichen wir, dass die in den letzten Jahren vor allem aufgrund milderer Temperaturen drastisch gestiegenen Populationszahlen nicht überhand nehmen und versorgen uns außerdem noch mit richtig gutem Essen. Während Wildschweine bei uns heimisch sind, zählen sie in anderen Europäischen Ländern wie z.B. Spanien zu den invasiven Arten.